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Den EU-Jargon knacken – und andere Tipps

Den EU-Jargon knacken – und andere Tipps

EU-Fachsprache ist ein ärgerlicher aber unvermeidbarer Teil der Arbeit. Eurojargon, den die Politiker verwenden, rutscht fast unbemerkt in die journalistischen Texte hinein. In der Alltagshektik verwenden Journalisten oft Ausdrücke, die sie von Politikern gehört haben, ohne sie für ihr Publikum zu erklären. Gelegentlich haben sie sie sicher selbst nicht verstanden. Vielen EU-Institutionen ist klar, dass diese Art von „Eurojargon“ die Kluft zwischen Brüssel und seinen Bürgern vergrößert. Deshalb hat die Union einen Sprachführer A plain language guide to Eurojargon in allen EU-Sprachen verfasst, um mehr Klarheit zu schaffen.

Welche Sprache?

In Brüssel gibt es zwei offizielle Sprachen, niederländisch und französisch. Belgien hat noch eine dritte offizielle Sprache, nämlich deutsch. Besucher werden schnell feststellen, dass die inoffizielle Sprache englisch ist. Bevor die skandinavischen Länder und Österreich der EU beitraten, war französisch die Hauptsprache in den Institutionen. In den vergangenen zehn Jahren wird englisch in Zusammenkünften und Pressekonferenzen und in den informellen Gesprächen auf den Fluren immer üblicher. Seit den beiden letzten Erweiterungsrunden 2004 und 2007 hat englisch weiter zugenommen, während deutsch eine Renaissance erlebt. Französisch ist natürlich noch immer eine wichtige EU-Sprache. Seine Kenntnis ist von Vorteil, wenn man in Brüssel arbeiten will.

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